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Plöner Bildungskarte als bundesweites Vorbild

Seit einem Jahr gibt es das Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder von Hartz-IV-Empfängern. Es soll den Kindern unter anderem die Möglichkeit geben, im Sportverein mitzumachen. Doch noch immer gibt es in den meisten Kommunen Probleme mit der Akzeptanz. Einer der Gründe liegt in der Umsetzung. Viele Städte und Gemeinden in ganz Deutschland monieren das System mit Gutscheinen als umständlich und bürokratisch. Viele Vereine wollten die Teilhabescheine schon gar nicht mehr akzeptieren. Ganz anders dagegen die vom Job-Center im Kreis Plön entwickelte Bildungsscheckkarte. Immer mehr Kommunen aus ganz Deutschland werden dort vorstellig, um sich über die Vorteile dieser Umsetzung zu informieren.

Foto mit Begleittext

 
Bild einer Bildungskarte
Die Plöner Bildungskarte ist bundesweit
auf großes Interesse gestoßen.
 

Plöner Bildungskarte ein Renner

In Schleswig-Holstein haben neben Neumünster auch Lübeck und der Kreis Ostholstein in Plön nachgefragt. Aber das Interesse ist bundesweit: Rostock, Köln, Frankfurt am Main und selbst die Hauptstadt Berlin wollte weitere Informationen. Plön setzt statt auf einzelne Gutscheine auf eine Scheckkarte mit Geheimnummer. Damit können Kinder aus armen Familien ihre Mitgliedschaft im Verein, das Mittagessen in der Schule oder ihren Nachhilfeunterricht bezahlen. Die Beträge werden nach Angaben von Jobcenter-Mitarbeiter Sven Martensen wie beim Online-Banking abgebucht. 350 der Karten hat der Kreis Plön seit Jahresbeginn ausgegeben, 1.500 sollen es werden.

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