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Schönberg will auf Miete verzichten

Schönberg/Plön - Die angekündigte Schließung der Arge-Außenstelle im Rathaus von Schönberg stößt auf Kritik von Bürgermeister Wilfried Zurstraßen. Er bietet den Arge-Betreibern (Kreis und Arbeitsagentur) nun an, auf eine Miete für die Nutzung der Räume zu verzichten. Man sei bereit, gemeinsam mit der Arge nach Lösungswegen zu suchen. Wie berichtet, will die Behörde mit der Streichung der Bürozeiten in Schönberg und Wankendorf rund 40000 Euro sparen.

Zurstraßen verwies auf die über 1000 Leistungsbezieher in Schönberg und der Probstei, die ihr Anliegen im Schönberger Rathaus regelten. Der Vorwurf des Arge-Geschäftsführers Gerhard Kerssen, sie kämen nur mit "Banalitäten" in die Außenstelle, wies der Bürgermeister entschieden zurück. Wer für sein Anliegen lange Wartezeiten in Kauf nehme, wie es in Schönberg angesichts der großen Nachfrage der Normalfall sei, für den sei sein Kommen alles andere als eine Banalität. Es gehe um die legitimen Sorgen von Menschen.

Auch eine Gefährdung der Mitarbeiter in dem Büro könne Zurstraßen nicht erkennen. Diese Befürchtung hatte der Arge-Chef als einer der Gründe für den Rückzug genannt. Auf Wunsch der Arge sei schon vor geraumer Zeit eine Alarmanlage installiert worden, so Zurstraßen. Sie kam seitdem jedoch noch nicht zum Einsatz. Im übrigen säßen die Mitarbeiter im Rathaus in einem Gebäude, in dem es mehr Angestellte als im Heikendorfer Jobcenter gebe. Die Forderung von Zurstraßen: "Wir brauchen weiterhin eine optimale Beratung im Schönberger Rathaus."

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