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Mit GESA zum Arbeitsplatz

Schönberg/Schlesen - In Schönberg startet unter dem Namen "Gastronomie, Ernährung, Schule und Qualifizierung, Arbeit", kurz GESA ein neues Projekt, das arbeitslose Menschen wieder in Lohn und Brot bringen soll. Die Gemeinde Schönberg hat für ihr auf die Gastronomie ausgerichtetes Konzept den Zuschlag des Arbeitsministeriums erhalten.

Gefördert wird das auf zwei Jahre ausgerichtete Projekt aus dem Zukunftsprogramm Arbeit und durch die Arge Kreis Plön mit insgesamt 641.000 Euro. Mit einer Vermittlungsquote von 70 Prozent hat die Gemeinde die Messlatte für den Erfolg hoch gehängt. Am Mittwoch überreichte Knut Büchmann vom Arbeitsministerium offiziell an Bürgermeister Wilfried Zurstraßen den Fördermittelbescheid. Dabei waren auch die 15 Teilnehmer dieses Projektes. Sie kommen aus dem Bereich der Arge Kreis Plön und hoffen mit GESA auf einen Arbeitsplatz vorrangig in der Gastronomie. Für sie beginnt jetzt eine berufsfachliche Qualifizierung, kombiniert mit einem besonders hohen Anteil praktischer Ausbildung in gastronomischen und landwirtschaftlichen Betrieben der Region. Nach zweijähriger Ausbildung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

Foto mit Begleittext

 
Bild mit Servicepersonal
Bianca Deggerich und Jens Trieschman gehören zu den Teilnehmern
des Arbeitsmarktförderungsprojektes GESA und hoffen nach der zweijährigen
Qualifizierung in Gastronomie und Ernährungswirtschaft auf einen Arbeitsplatz.
Foto: Schmidt
 

Begrüßt wird dieses Projekt nicht nur von Gemeinde, Kreis und Land, sondern auch von den Betrieben. Der Ortsverband der Gastronomen ist mit im Boot und hat reges Interesse bekundet. "Viele Kollegen suchen Personal, aber oft scheitert es an der Qualifizierung der Bewerber. Jetzt haben wir die Möglichkeit, Interessenten bereits in den Betrieben kennen zu lernen", erklärte Sven Asbahr, DeHoGa-Ortsvorsitzender.

Als festen Standort für das Projekt hat die Gemeinde das derzeit geschlossene Restaurant "Wildente" in Schlesen gemietet. Über zwei Jahre werden dort nun die GESA-Teilnehmer fit gemacht für den Berufsalltag. Die Gemeinde beschreite mit diesem Projekt Neuland und man werde aus der Praxis heraus Kurskorrekturen vornehmen, erklärte Bürgermeister Wilfried Zurstraßen. Begleitet werden die Teilnehmer vom Projektteam: Hauswirtschaftsleiterin Anke Sinjen übernimmt die fachliche Anleitung, für Kinderbetreuung und Verwaltung steht Martina Steffen bereit und die beiden Diplom-Sozialpädagogen Ulrike Meyer und Sven Grapatin übernehmen die soziale Begleitung.

Fünf freie Plätze gibt es noch, Ansprechpartner ist das Dienstleistungscenter ProArbeit in Schönberg, Tel. 04344/3061320.

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